Pécs liegt am südlichen Rand des Mecsek-Gebirges. Es ist 220 Kilometer von Budapest entfernt. Die Einheimischen nennen sie die „Stadt der fünf Kirchen“. Dieser Name bleibt aufgrund der in den Straßen vergrabenen Schichten der Geschichte hängen. Sie stehen auf ehemals illyrischem Land. Dann kamen die Kelten. Dann bauten die Römer hier Sopianae. Es war die Hauptstadt Südpannoniens.
Reisende verlassen oft den Süden, um sich nur auf Budapest zu konzentrieren. Das ist ein Fehler. Pécs bietet ein anderes Tempo. Es ist kleiner. Es fühlt sich gelebt an. Die Einwohnerzahl beträgt rund 145.000. In den Mecsek-Vorbergen ist die Luft kühler.
Anreise und Logistik
Sie können die Stadt über die Straße oder die Bahn erreichen. Die Verbindungen sind solide. Es verkehren regelmäßig Züge nach Budapest. Die Fahrt dauert etwa zwei Stunden. Straßenverbindungen verbinden Sie auch mit Dunaújváros und anderen regionalen Knotenpunkten.
Das Timing ist wichtig. Der Sommer ist beschäftigt. Der Winter kann frisch und ruhig sein. Die Universitätsstädte haben immer eine lebendige Energie. Studenten halten die Cafés bis spät in die Nacht geöffnet.
Die frühchristliche Nekropole
Dies ist der Hauptgrund für einen Besuch. Der frühchristliche Friedhof wurde im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe erklärt. Er ist eines der am besten erhaltenen Beispiele seiner Art außerhalb Italiens.
Sie können durch unterirdische Galerien gehen. Die Wände sind mit Fresken verziert. Sie stammen aus dem 4. und 5. Jahrhundert. Der Stil ist eindeutig. Es vermischt römische, östliche und frühchristliche Elemente. Die Gräber sind direkt in den Fels gehauen. Einige haben Sarkophage. Andere sind einfache Nischen.
Besuchen Sie die Website früh am Tag. Es wird voll. Die Guides sind kompetent. Sie erklären die Symbolik in den Gemälden. Sie werden Fische sehen. Du wirst den Guten Hirten sehen. Bei diesen Bildern handelte es sich um verschlüsselte Botschaften für verfolgte Gläubige.
Die Moschee und die Kathedrale
Das Stadtzentrum verfügt über einen Hauptplatz. Es ist groß und offen. In der Mitte steht die Ghazi-Kassim-Pascha-Moschee. Es wurde während der türkischen Besatzung erbaut. Die Türken hielten die Stadt von 1543 bis 1686. Die Moschee ist gut erhalten. Es hat ein Minarett. In einer christlichen Stadt sieht es fehl am Platz aus. Aber das ist der Punkt. Es zeigt die Schichtung von Imperien.
Heute dient sie als römisch-katholische Kirche. Sie können hineingehen. Die Kuppel ist hoch. Der Stein ist cool.
Auf der anderen Seite des Platzes befindet sich die Kathedrale. Die Gründung erfolgte im Jahr 1009. Damals machte Stephan I. Pécs zum Bistum. Das Gebäude wurde mehrfach renoviert. Die Restaurierung in den 1960er Jahren war umfangreich. Es beseitigte jahrhundertealten Ruß und Schaden. Der Innenraum ist hell. Die Fresken sind lebendig. Sie erzählen die Geschichte des Bistums.
Das Zsolnay-Kulturviertel
Sie müssen sich das Zsolnay-Fabrikgelände ansehen. Es ist nicht nur ein Museum. Es ist ein Kulturviertel. Die Fabrik stellte Keramik her. Insbesondere Majolika-Ware. Der Name ist international bekannt. Die Stücke sind bunt. Sie haben eine ausgeprägte Glasur.
Das Viertel verfügt über 15 renovierte historische Gebäude. Es gibt 88 Statuen. Sie werden Kunsthandwerksläden sehen. Sie können Stücke kaufen. Die Sammlung umfasst Vasen, Fliesen und architektonische Elemente. Das Gebäude selbst ist ein Kunstwerk. Es verbindet Industriegeschichte mit künstlerischem Flair.
Gehen Sie am Nachmittag. Das Licht trifft gut auf die glasierten Fliesen. Sie können in den Geschäften stöbern. Es ist ein guter Ort, um ein Souvenir zu kaufen. Oder einfach nur zum Anschauen. Die Atmosphäre ist kreativ.
Die Universität und Geistesgeschichte
Pécs war im 14. und 15. Jahrhundert ein humanistisches Zentrum. Ludwig I. gründete 1367 die Universität Pécs. Sie ist die älteste Universität Ungarns. Die Türken haben es geschlossen. Es blieb jahrhundertelang geschlossen.
Sie wurde 1922 als Janus-Pannonius-Universität wiedereröffnet. Im Jahr 2000 fusionierte sie mit der Medizinischen Universität und der Pädagogischen Hochschule Illyés Gyula. Das Ergebnis ist eine moderne,






















