Lemon Tree Hotels bereitet sich auf eine internationale Expansion vor, allerdings mit einem äußerst zielgerichteten Ansatz: Es werden nur Standorte eröffnet, die bereits von einer großen Anzahl indischer Reisender besucht werden. Bei dieser Strategie, die der Gründer und Vorsitzende Patu Keswani während einer Telefonkonferenz zu den Ergebnissen dargelegt hat, liegt der Schwerpunkt darauf, mehr Ausgaben von bestehenden Kunden zu erzielen, anstatt eine breitere Marktdurchdringung anzustreben.
Bestehende internationale Präsenz
Derzeit betreibt Lemon Tree Hotels in Dubai, Nepal (zwei Standorte) und Bhutan. Diese ersten Schritte zeigen die Vorliebe des Unternehmens für etablierte Reiserouten, die von indischen Touristen bevorzugt werden. Keswani bestätigte, dass Dubai ein Hauptziel für eine weitere Expansion sei, und gab eine „100-prozentige“ Chance auf erhöhte Investitionen „eher früher als später“ an.
Marktrisiken vermeiden
Die Entscheidung, sich ausschließlich auf indische Reisende zu konzentrieren, ist bewusst. Durch die Verfolgung der bestehenden Tourismusströme möchte Lemon Tree die Risiken minimieren, die mit dem Eintritt in unbekannte Märkte verbunden sind. Neue Standorte werden auf der Grundlage aktueller Nachfragemuster ausgewählt, um einen integrierten Kundenstamm sicherzustellen.
Markenbekanntheit als Schlüssel
Keswani betonte, dass die Marke Lemon Tree mittlerweile bei Reisenden aus dem mittleren bis oberen Marktsegment Indiens ausreichend Anerkennung, Vertrauen und Zuverlässigkeit genießt. Dieses Vertrauen ermöglicht es dem Unternehmen, seinen bestehenden Ruf zu nutzen, anstatt in kostspielige Markenaufbaumaßnahmen in neuen Regionen zu investieren.
Dieser Ansatz ist ein kalkulierter Schritt zur Maximierung der Kapitalrendite durch Konzentration auf einen klar definierten Kundenstamm mit hohem Potenzial. Lemon Tree wird nicht versuchen, mit globalen Ketten auf unbekanntem Terrain zu konkurrieren; Stattdessen wird es das indische Reisesegment überall dominieren.
























