Für die meisten Haushalte stellen Miet- und Hypothekenzahlungen den größten monatlichen Bargeldabfluss dar. Traditionell werden diese per Banküberweisung oder Scheck bezahlt, so dass Verbraucher nicht in der Lage sind, die Reiseprämien oder das Cashback anzusammeln, die normalerweise mit Kreditkartenausgaben einhergehen.
Neue Fintech-Lösungen und spezialisierte Kreditkarten haben diese Dynamik jedoch verändert. Obwohl oft Gebühren anfallen, können versierte Benutzer diese enormen Kosten in Motoren zum Sammeln hochwertiger Punkte verwandeln.
Die Herausforderung: Transaktionsgebühren vermeiden
Die größte Hürde bei der Bezahlung der Wohnkosten mit einer Kreditkarte ist die Umtauschgebühr. Die meisten Vermieter und Hypothekengeber möchten die Kosten für die Abwicklung einer Kreditkartentransaktion nicht tragen und lehnen daher entweder Kreditkarten ab oder geben die Gebühr an den Mieter weiter.
- Das ideale Szenario: Verhandeln Sie mit Ihrem Vermieter oder Apartmentkomplex über die Annahme von Kreditkarten ohne Aufpreis. Auch wenn dies selten vorkommt, ist dies der „heilige Gral“ der Prämienausgaben, da Sie damit bei kostenlosen Ausgaben in Höhe von Tausenden von Dollar die volle Punktzahl verdienen können.
- Die Realität: Für die meisten Menschen fällt eine Bearbeitungsgebühr an. Damit sich dies lohnt, muss der Wert der verdienten Prämien die Kosten der Gebühr übersteigen.
Die Bilt-Strategie: Ein spezialisierter Ansatz
Das Bilt-Programm hat sich eine einzigartige Nische geschaffen, indem es Benutzern ermöglicht, Miete und Hypotheken ohne die typischen hohen Transaktionsgebühren zu bezahlen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kreditkartenzahlungen nutzt Bilt oft das ACH-System (Automated Clearing House), um Gelder von Ihrem Bankkonto abzuheben, wodurch viele Kreditkartenverarbeitungskosten umgangen werden.
So funktionieren Bilt-Prämien
Bilt bietet verschiedene „Wege“ zum Verdienen von Belohnungen, was von den Benutzern strategisches Vorgehen erfordert:
- Die Bilt Cash-Methode: Sie verdienen „Bilt Cash“ für Käufe, die keine Wohnimmobilien sind (in Höhe von 4 %). Sie können dieses Bargeld dann einlösen, um Bilt-Punkte für Ihre Mietzahlungen freizuschalten. Dies ist im Wesentlichen eine Möglichkeit, alltägliche Ausgaben in Mietprämien umzuwandeln.
- Direkte Wohnprämien: Sie können Punkte für Wohngeldzahlungen sammeln, auch ohne eine Bilt-Kreditkarte, allerdings fallen dafür wahrscheinlich Gebühren an. Wenn Sie über deren Plattform eine Standard-Visa, Mastercard oder Amex verwenden, verdienen Sie möglicherweise nur einen Bruchteil eines Punktes pro ausgegebenem Dollar.
- Partnerkarten: Bestimmte Karten, wie die Atmos Rewards- oder United MileagePlus-Karten, bieten bestimmte Punktemultiplikatoren, wenn sie über das Bilt-Ökosystem verwendet werden.
Nutzung von Diensten Dritter (Plastiq und Venmo)
Wenn Ihr Vermieter keine Kreditkarten akzeptiert, können Sie zur Überbrückung einen „Zwischenhändler“ in Anspruch nehmen. Mit diesen Diensten können Sie eine Rechnung mit Kreditkarte bezahlen und anschließend einen Scheck oder eine Überweisung an Ihren Vermieter senden.
- Plastiq: Der etablierteste Player in diesem Bereich. Es ist sehr vielseitig und ermöglicht Hypothekenzahlungen (insbesondere mit Discover, Mastercard oder Diners Club), es fallen jedoch Gebühren an. Am effektivsten ist es, wenn Plastiq Aktionszeiträume mit niedrigeren Gebühren durchführt.
- Venmo: Eine gängige Option für Peer-to-Peer-Mietzahlungen. Für die Verwendung einer Kreditkarte über Venmo fällt in der Regel eine Gebühr von 3 % an, während die Verwendung einer Debitkarte normalerweise kostenlos ist.
Wann ist die Zahlung einer Gebühr sinnvoll?
Die Zahlung einer Gebühr von 2 % oder 3 % für die Zahlung Ihrer Miete mag kontraintuitiv erscheinen, aber es gibt zwei spezifische Szenarien, in denen dies mathematisch vorteilhaft ist:
1. Meeting-Anmeldeboni (SUBs)
Bei vielen Premium-Kreditkarten müssen Sie innerhalb der ersten Monate einen großen Betrag (z. B. 5.000–6.000 US-Dollar) ausgeben, um einen massiven Willkommensbonus zu erhalten.
Beispiel: Wenn eine Karte einen Bonus im Wert von 1.400 US-Dollar bietet, nachdem Sie 6.000 US-Dollar ausgegeben haben, ist die Zahlung einer Gebühr von 150 US-Dollar zur Deckung Ihrer Miete über diese Karte ein kluger Schachzug. Die „Kosten“ der Gebühr werden durch den Wert des Bonus in den Schatten gestellt.
2. Maximierung hochwertiger Punkte
Wenn Sie eine Karte wie Citi Double Cash verwenden, mit der Sie bei allen Einkäufen hohe Prämien erhalten, und Sie eine Aktion mit niedrigen Gebühren finden (z. B. eine 2 %-Aktion bei Plastiq), können die Punkte, die Sie sammeln, immer noch die Transaktionskosten übersteigen.
Zusammenfassung der Top-Kartenoptionen
Wenn Sie Ihre Wohnkosten optimieren möchten, sollten Sie diese Kategorien in Betracht ziehen:
– Ökosystem-Spieler: Die Bilt Palladium Card wurde speziell für diesen Zweck entwickelt.
– Suchende nach hochwertigen Boni: Karten wie das Atmos Rewards Summit Visa Infinite oder United Quest bieten massive anfängliche Punktesteigerungen.
– Beständige Verdiener: Das Capital One Venture X oder Chase Freedom Unlimited sind zuverlässig für allgemeine Ausgaben und die Erfüllung großer Anforderungen.
Schlussfolgerung
Während die Bezahlung von Miete oder Hypothek mit einer Kreditkarte normalerweise mit einer Gebühr verbunden ist, kann diese Strategie eine äußerst profitable Strategie sein, wenn man hohe Anmeldeboni erhält oder spezielle Programme wie Bilt nutzt. Führen Sie immer eine schnelle Kosten-Nutzen-Analyse durch, um sicherzustellen, dass Ihre Prämien mehr wert sind als die Bearbeitungsgebühren.
