Ein Airbus A350-900 der Singapore Airlines prallte am Dienstag beim Manövrieren am Newark Liberty International Airport gegen das Heck eines Flugzeugs der Spirit Airlines. Der Vorfall, der auf Video aus dem Inneren des Singapur-Flugzeugs aufgenommen wurde, verursachte eine sechseinhalbstündige Verspätung für Flug SQ21, eine der längsten kommerziellen Strecken der Welt (Newark nach Singapur, etwa 19 Stunden und 10 Minuten).
Einzelheiten zum Vorfall
Nach Angaben der Federal Aviation Administration (FAA) „streiften“ sich die Flugzeuge am Gate gegenseitig. Das Ausmaß des Schadens bleibt unklar, aber die Verzögerung lässt darauf schließen, dass eine gründliche Inspektion erforderlich war.
Erforderliche Inspektionen
Eine solche Kollision bei niedriger Geschwindigkeit erfordert eine detaillierte strukturelle Überprüfung des Flugzeugs der Singapore Airlines (Hecknummer 9V-SGA). Die Mechaniker hätten vor der Erteilung einer Wartungsfreigabe sicherstellen müssen, dass entweder kein Schaden vorliegt, dass der Schaden innerhalb der Reparaturgrenzen liegt oder ob die Reparatur vollständig ist. Verbundwerkstoffe im Flügelspitzenbereich erfordern eine noch genauere Prüfung.
Flug ohne erkennbaren Schaden wieder aufgenommen
Der Singapur-Flug flog schließlich ab, was darauf hindeutet, dass entweder nur minimale Schäden an der eigenen Struktur entstanden sind oder dass das Spirit-Flugzeug den gesamten Aufprall absorbiert hat. Der Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen des Bodenbetriebs mit großen Flugzeugen, insbesondere auf stark frequentierten Flughäfen wie Newark.
Der Vorfall unterstreicht, wie wichtig präzises Manövrieren in überfüllten Flughafenumgebungen ist. Solche Ereignisse sind zwar geringfügig, können jedoch zu erheblichen Störungen des Flugplans führen und erfordern eine sorgfältige technische Bewertung, bevor der Betrieb wieder aufgenommen werden kann.
