Airbnbs Hotel Play bekommt einen neuen Chef
Airbnb hat die Hotelleitung ausgetauscht. Sie haben bei Booking.com gemietet. Bei der Umstellung geht es nicht darum, ein Logo zu optimieren oder die Schriftart in der App zu ändern. Es ist ein Signal.
Hotels sind jetzt wichtig. Mehr denn je. Und wenn Sie Airbnb sind, brauchen Sie jemanden, der die schwere Maschinerie des Hotelvertriebs in- und auswendig kennt.
Alaska ist kein Spielplatz (mehr?)
Alaska. Wale. Das ist die Marke. Aber MSC Cruises richtet sein Boot in dieser Saison nicht nur nach Norden und hofft auf eine Sichtung der Heckflossen.
Sie behandeln die Route wie ein Labor. Wissenschaftliche Führung von Einsätzen an engen Wildtierstandorten. Denn einen Buckelwal zu rammen kommt dem Marketingteam nicht gut an. Oder das Gesetz.
„Meereswissenschaften können Operationen in Korridoren mit hoher Dichte leiten.“
Kluger Schachzug. Vielleicht das Klügste, was wir die ganze Woche gehört haben.
Bazin-Uhr von Accor
Sébastien Bazin ist weiterhin CEO. Zur Zeit. Er sagt, er plane, im Jahr 2028 zurückzutreten. Dann fügt er einen Vorbehalt hinzu, früher einen Nachfolger zu finden. Typischer Vorstandstanz.
Aber die wahre Geschichte ist die Wut. Die Aktionäre wehrten sich. Hart. Mehr als 40 Prozent stimmten gegen sein Gehaltspaket. Das ist kein Flüstern. Es ist ein Schrei.
Accor hat eine Ruhestandsrichtlinie. Ist das wichtig? Nicht für die Jungs, die gerade die Schecks ausstellen. Sie wollen Veränderung. Sie wollen wissen, ob er dabei bleibt, wenn die Zahlen hässlich aussehen.
Influencer vs. Buchungen
Expedia hat eine Partnerschaft mit IShowSpeed geschlossen. Ein Twitch-Streamer. Eine Reisemarke. Es klingt wie eine Marketing-Unterrichtskatastrophe von vor fünf Jahren. Jetzt? Es ist Dienstag.
Creator-Marketing ist kein Experiment mehr. Es ist Strategie. Das Problem bleibt jedoch das gleiche. Wie viele Impressionen werden zu tatsächlichen Buchungen?
Wir sehen die Likes. Wir hören das Chaos. Wir sehen die Quittungen nicht. Ist es den Preis wert? Wahrscheinlich nicht für jede Marke, aber Expedia ist „wahrscheinlich“ nicht geeignet, wenn das Budget so groß ist.
Das PDF, das acht Jahre gedauert hat
Acht Jahre. So lange hat es gedauert, ein einseitiges PDF für US-Fluggesellschaften zu erstellen. Eine Seite.
Unterdessen baute Europa den Verbraucherschutz auf Haftung auf. Die USA haben es auf Offenlegung aufgebaut. Informationsüberflutung statt tatsächlichem Rückgriff. Daten aus zwei Jahrzehnten deuten darauf hin, dass das amerikanische Modell fehlerhaft ist. Vielleicht kaputt.
„Offenlegung ohne Haftung ist nur Lärm.“
Die Luftfahrtindustrie erhält endlich ein Übersichtsblatt. In der Zwischenzeit lesen wir immer noch das Kleingedruckte
